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Knödeleihistorie

1997 MÜNCHNER KNÖDELEI

Die Wiege der Münchner Knödelei ist das Wirtshaus in der Au. Dort hatte der Wirt Florian Oberndorfer mit seinem Partner Franz Rauch 1997 die Idee, die „bayerischste“ aller Traditionsmahlzeiten – den Knödel – zu neuen Ehren kommen zu lassen. Nachdem im Wirtshaus in der Au sowieso die größten Knödel Münchens serviert werden, lag es nahe, den handgedrehten Sinnbildern bajuwarischer Esskultur auch einen eigenen Betrieb zu widmen: Die Münchner Knödelei.

2002 "KNÖDELRABATT FÜR NICHTBAYERN"

Um die Verbreitung des kulinarischen Kulturguts Knödel auch über die bayerischen Grenzen hinaus zu fördern, gewährte die Münchner Knödelei bei ihrem ersten Auftritt auf der Wiesn allen Nicht-Bayern eine Knödel-Vergünstigung. Wer mit einem amtlichen Dokument belegte, dass er nicht in bayerischen Landen geboren wurde, bekam auf unseren Klassiker, das Knödeltrio, einen besonderen Rabatt. In Erinnerung an Karl Valentin, der den Knödeln 1940 mit einem Bühnenstück ein besonderes Denkmal gesetzt hat, betrug die Vergünstigung ein Drittel der Quadratwurzel des Preises.

2003 "DER ECKIGE KNÖDEL"

Auch wenn es im Zelt rund geht, verpasste sich die Münchner Knödelei auf dem Oktoberfest 2003 selbst ein paar Ecken. Als kulinarische Sensation erprobte die Küchenmannschaft die Quadratur des Knödels. Der eckige „Brez’n-Knödel“ war mit Schafskäse gefüllt und wurde auf einem Gemüsedurcheinander serviert. Aufgrund seiner Quadratur gewann der eckige Knödel an Stabilität und Sitzfestigkeit auf dem Teller und verminderte so das Risiko jedweder Bekleckerung der Bekleidung des Knödelgenießers und seiner näheren Umgebung.

2005 "DER WEISSWURSTKNÖDEL"

Er war auch nach dem 12-Uhr-Läuten ein Genuss: Der Weißwurstknödel, in dem die Münchner Knödelei im Jahre 2005 die zwei berühmtesten kulinarischen Botschafter der bayerischen Küche vereinte – Weißwurst und Knödel. Zubereitet wie ein Semmelknödel – allerdings mit Kalbsbrät und Münchner Weißwürsten als zusätzlichen Zutaten – trug die Weißwurst ohne Enden zur Bereicherung der Gaumenfreuden auf dem Oktoberfest 2005 bei.

2006 "DER KNÖDEL-DREHER"

Nicht nur kulinarisch, sondern auch musikalisch ging es 2006 in der Münchner Knödelei rund. Nach einer alten Weise, die ein Vorfahre unseres Knödelexperten Kasimir – der Minnesänger von der Knödelschüssel – schon bei den alten Rittersleut’ zum besten gab, intonierte unsere Wiesnband Take Five erstmals den Knödel-Dreher. Interkulturell, um nicht zu sagen sogar multilingual – auf jeden Fall aber bayerisch international – drehte sich das Knödellied um dieses Kulturgut, das als dumpling, gnocco oder pastelitos in aller Munde ist.

2007 "DER MÜNCHNER KNÖDEL"

Zum 125. Geburtstag von Karl Valentin kreierte die Münchner Knödelei 2007 eine außergewöhnliche kulinarische Hommage an die schönste Heimat der Welt: den Original Münchner Knödel. Die Köche im Wirtshaus in der Au kombinierten dazu all die Zutaten, die in keinem zünftigen Wiesnzelt und bei keinem traditionellen Mittagstisch fehlen dürfen. Der einzigartige Knödel besteht nämlich aus Brez’n, Schweinsbraten und dem süffigen Paulaner Bier. Damit schickte die Münchner Knödelei wieder einmal einen runden Gruß aus München in die Welt hinaus.

2009 "DER BIERLUTSCHER"

Das „Knödelrunde Bier-Guzzl“ vereinte die beiden Grundnahrungsmittel der Münchner Knödelei: Den Knödel als Form- und das Bier als Geschmackgeber. Der Knödelei Lutscher war ein echter Hingucker und ein beliebtes Mitbringsl aus dem knödeligen Wiesnzelt.

2010 "DER WIESNKNÖDEL" - JUBILÄUMSKNÖDEL ZUR 200-JAHR FEIER

1810 war eine aufregende Zeit: Max I. regierte das frischgebackene Königreich Bayern, schneidige Burschen machten sittsamen Dirndln den Hof und unser kunstsinniger Kronprinz Ludwig begründete mit der Ehelichung seiner Prinzessin Therese das erste Oktoberfest. 
Zur 200 Jahr-Feier der Wiesn haben sich unsere Knödel-Köche einen ganz besonderen Jubiläums-Knödel ausgedacht: Für den haben sie die Zutaten aus einem alten Semmelknödel-Rezept mit einem der ältesten Heilmittel kombiniert, das die Menschheit kennt – mit Weizengras. Heraus kam das g’sündeste Weizen der Wiesn, ein grüner Knödel mit frischem Almwiesen-Weizengras, im Kräutersud gegart und auf abgeschmolzenem Rahmkraut serviert.

 
2011 "DAS KÖNIGLICH BAYERISCHE KNÖDELBUCH"
 
Laut Karl Valentin ist Kunst – also auch die Kochkunst – schön, macht aber viel Arbeit. Denn, wie Florian Oberndorfer weiß, ist so ein Knödel schnell gegessen, aber nicht leicht fabriziert. Die Zubereitung des perfekten Knödels ist eine Kunst, die unsere Köche mit Leidenschaft perfektioniert haben. Zum achten Auftritt auf der Wiesn präsentierte die Münchner Knödelei mit dem von der Süddeutschen Zeitung verlegten Knödelkochbuch ein ebenso witziges wie nützliches Knödelwerk mit vielen Geschichten und lustigen Anekdoten rund um den Knödel.